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Ausbringung von Kompost

Der Kompost wird mit Streuwagen gleichmäßig auf die Fläche verteilt und oberflächlich eingearbeitet. Seine strukturverbessernde Wirkung tritt um so schneller ein, je besser seine Durchmischung und Verbindung mit dem Boden ist. Empfehlenswert ist deshalb die oberflächliche Einarbeitung beispielsweise mit einer Egge. Frischkompost sollte nach der Ausbringung unmittelbar oberflächlich eingearbeitet werden.

Tiefes Einarbeiten oder Unterpflügen ist nicht angebracht, da der Kompost seine Wirkung sonst nicht entfalten kann. Der empfohlene Ausbringungszeitpunkt liegt kurz vor der Ansaat der Folgekultur. Bei Frischkomposten (Rottegrad II und III) sollte eine Anbaupause zwischen Kompostausbringung und Ansaat von mindestens zwei Wochen eingehalten werden.

Die Kompostausbringung erfolgt also in der Regel zur Saatbettvorbereitung im Frühjahr, zum Zwischenfruchtanbau oder zu Wintergetreide im Herbst.

Aus arbeitswirtschaftlichen und Kostengründen wird die Kompostanwendung bei entsprechend höheren Aufwandsmengen und unter Berücksichtigung der geplanten Fruchtfolge nur alle zwei oder drei Jahre durchgeführt.