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RGK Südwest > Kompost > Im Obst- und Weinbau > Praktische Anwendung > C. Anwendung bei Neuanlagen und Pflanzungen

C. Anwendung bei Neuanlagen und Pflanzungen

Die Dauerkulturen im Wein- und Obstbau bieten bei der Neuanlage vor dem Pflanzen die beste Gelegenheit, den Humushaushalt durch eine Zufuhr organischer Stoffe zu verbessern. Außerdem können mit einer Kompostgabe die Nährstoffe Phosphat, Kalium, Magnesium und Calcium als Vorrat gegeben werden. Der Gehalt der Bio- und Grünkomposte an wertvollen Spurenelementen ist von großem Nutzen für das gesunde Pflanzenwachstum.

Eine ziel- und sachgerechte Anwendung der Komposte sichert den Erfolg. Dafür sind einige grundlegende Umstände zu bedenken. Besonders die schon vorhandenen Humus- und Nährstoffgehalte des Bodens sowie die Auswaschungsgefährdung sind wichtig. Bei leichteren Böden werden Nährstoffe schneller mineralisiert und schlechter festgehalten (adsorbiert) als in schweren Böden. Wenn schon viel Humus im Boden ist, sollte weitere organische Substanz im wesentlichen zur Erhaltung und weniger zur Humusvermehrung zugeführt werden.

Zur Kompostanwendung gehören Bodenanalysen. Sind Humus- und Nährstoffgehalte im Boden durch Maßnahmen in der Vergangenheit schon hoch, dann sollten die unteren Grenzen der empfohlenen Mengenbereiche als Richtschnur dienen.