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RGK Südwest > Kompost > Im Obst- und Weinbau > Grundlagen > Humusversorgung des Bodens

Die Humusversorgung des Bodens

Der Wein- und Obstbau stellen mit ihren Dauerkulturen besondere Ansprüche an die Fruchtbarkeit und somit an die Humusversorgung der Böden. Vor allem im Weinbau muß die Bodenfruchtbarkeit durch regelmäßige Zufuhr organischer Stoffe erhalten werden, aber auch der Obstbau hat hohe Ansprüche, zum Beispiel im Erdbeeranbau.

Humus verbessert bodenphysikalische Eigenschaften und bewirkt

  • hohes Porenvolumen,
  • großes Wasserspeicherungsvermögen,
  • stabile Struktur der Bodenkrümel,
  • gute Durchlüftung,
  • schnelle Erwärmung des Bodens im Frühjahr durch die dunkle Farbe,
  • bessere Befahr- und Belastbarkeit der Böden,
  • leichtere Bodenbearbeitung,
  • die Möglichkeit der Bodenbearbeitung bei höheren Wassergehalten ohne Gefügeschäden.

Humus unterstützt das Bodenleben bei seiner Tätigkeit, in dem er

  • durch Humusabbau nachhaltig Nährstoffe für die Pflanzen bereitstellt,
  • die einzelnen Bodenteilchen stabil zum Krümelgefüge verbindet,
  • bodenbürtigen Krankheitserregern entgegen wirkt,
  • eine optimale Bodengare herstellt.

Humus enthält wertvolle Bestandteile für die Bodenchemie, wie

  • pflanzenverfügbare Nährstoffe,
  • mittel- und langfristig nachlieferbare Nährstoffe,
  • Spurenelemente in bedeutenden Mengen,
  • sehr viele Anlagerungsplätze für Nährionen.

Ein hoher Humusgehalt vermindert die Verschlämmung des Bodens und schützt ihn vor Erosion.

Unter den verschiedenen organischen Stoffen, die zum Ersatz und Aufbau von Humus im Boden genutzt werden, spielen Komposte aufgrund der Vielzahl ihrer positiven Eigenschaften eine herausragende Rolle.