Kalender

< Juli 2018 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
            1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31          
RGK Südwest > Aktuelles

Neues von der RGK

Kompost Journal | Frühjahr 2018 - Ausgabe Nr. 26

02.05.2018 von Webmaster

Regenwürmer – Wertvolle Nützlinge im Boden

Foto: Roswitha Walter, LfL Freising

Durch organische Düngung, z. B. mit wertvollem Kompost, kann der Bestand an Regenwürmern deutlich erhöht und damit die biologische Aktivität des Bodens auf natürliche Art und Weise nachhaltig gefördert werden.

Als typische Bodenbewohner gelten über 40 Regenwurmar- ten, die entsprechend ihrer Lebensweise in streubewohnende, flach- und tiefgrabende Arten eingeteilt werden. Sie alle sind in gesunden Böden von Gärten und landwirtschaftlichen Nutzflächen zu finden. Im eigenen Kompost- oder Misthaufen kommen die sogenannten »Kompostwürmer« vor, die dort von dem reichlichen Angebot an organischem Material profitieren. Diese vier auch als Kulturfolger bezeichneten Arten (z. B. Eisenia fetida, Eisenia andrei) werden im Boden nur selten gefunden.

Aktivität und Lebensstadien der Regenwürmer

Die bodenbewohnenden Regenwürmer sind im Frühjahr und Herbst bei feuchten Bodenbedingungen und mäßigen Bodentemperaturen am aktivsten. Um unwirtliche Phasen wie z. B. Trocken- und Kälteperioden zu überstehen, besitzen Regenwürmer Anpassungsstra- tegien. So wandern z. B. tiefgrabende Arten tiefer in den Boden ab. Die im Wurzelbereich des Oberbodens lebenden Flachgräber (endogäische Arten) sind in der Lage, bei ungünstigen Bedingungen ihren Stoffwechsel zu drosseln. Dazu ziehen sich die Tiere ebenfalls in tiefere Bodenschichten zurück, kringeln sich ein und begeben sich in ein Ruhestadium (Diapause). Am widerstandsfähigsten sind Regenwürmer im Kokonstadium. Dies wird insbesondere von den streubewohnenden Arten genutzt, um unwirtliche Phasen zu überstehen.

Regenwürmer – die unscheinbaren Helden des Bodens

Mit freundlicher Genehmigung: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

 

Staatssekretär Dr. Griese zu Gast in Essenheim:

18.12.2017 von Helmut Strauß

Mehr als nur ein Erfahrungsaustausch

Staatssekretär Dr. Thomas Griese vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten besuchte Mitte Dezember die Biomasseanlage Essenheim. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Dr. Wolfgang Eberle sowie Christoph Schladt informierte er sich nicht nur über die Herstellung gütegesicherter Komposte aus Bio- und Grüngut, sondern auch über die an diesem Standort damit verbundene Energiegewinnung. Gerade die Kopplung einer energetischen und zugleich stofflichen Nutzung sogenannter Abfälle ist aus Sicht von Dr. Griese ein „zukunftsweisendes Modell, was noch viel stärker zum Tragen kommen sollte.“

 

Ein zwar windiger und kühler Tag auf der Biomasseanlage Essenheim, aber nicht minder interessant. Von links nach rechts: Christoph Schladt, Dr. Wolfgang Eberle sowie Staatssekretär Dr. Griese, Thomas Geißler, Frank Schwarz und Uwe Honacker. Foto: Rolf Gröschel

Ein zwar windiger und kühler Tag auf der Biomasseanlage Essenheim, aber nicht minder interessant. Von links nach rechts: Christoph Schladt, Dr. Wolfgang Eberle sowie Staatssekretär Dr. Griese, Thomas Geißler, Frank Schwarz und Uwe Honacker. Foto: Rolf Gröschel

 

Frank Schwarz als Vorsitzender der Gütegemeinschaft Kompost Region Südwest und Thomas Geißler sowie Uwe Honacker als Vertreter des Betreibers Veolia Umweltservice West nutzten die Gelegenheit, mit Dr. Griese einige aktuelle Themen der Kompostwirtschaft anzusprechen, wie zum Beispiel die zunehmende Verschmutzung des Inputmaterials durch Fehlwürfe, oder die Auswirkungen der Düngeverordnung auf die Ausbringungsmöglichkeiten des Kompostes vor Ort. 

Ein „sehr interessanter und offener Gedankenaustausch“, so das abschließende Fazit aller Beteiligten, der unbedingt weiter fortgesetzt und intensiviert werden sollte.

Sonderdruck - Getreide Magazin

10.11.2017 von Helmut Strauß

Kompost in der Düngeverordnung

Getreide Magazin - Kompost in der Düngeverordnung
Getreide Magazin - Sonderdruck aus Getreidemagazin 6/2017 (23. Jg.) | Titelfoto: Landpixel

Die neue DüV 2017: Stickstoff, Phosphat und Kompost-Aufbringung

Seit dem 2. Juni 2017 ist die neue Düngeverordnung in Kraft. Die Vorgaben, wie und wann in der Landwirtschaft gedüngt werden darf, wurden verschärft. Von Landwirten werden nun umfangreiche Dokumentationen zum Nachweis der Düngung verlangt. Komposte sind von den neuen Bestimmungen betroffen, auch wenn für diesen Humusdünger einige Ausnahmeregelungen geschaffen wurden. Der folgende Beitrag gibt eine Übersicht über die neuen Vorgaben zur Kompostdüngung.

Michael Schneider, Verband der Humus- und Erdenwirtschaft e. V., Aachen

Sonderdruck aus Getreidemagazin 6/2017 (23. Jg.)