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RGK News

Hinweise zum Vollzug der Bioabfallverordnung

21.01.2014 von Helmut Strauß

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Lang erwartet – endlich sind sie da: Die Hinweise zum Vollzug der novellierten Bioabfallverordnung wurden von vielen sehnsüchtig erwartet – endlich sind sie da. Mit diesen Hinweisen sind auch die „Anforderungen an den Träger einer regelmäßigen Güteüberwachung“ – beides können Sie hier im Original nachlesen.

 

Wer nicht da war, ist selber schuld!

08.11.2013 von Helmut Strauß

Die Mitgliederversammlung und die anschließende Betriebsbesichtigung in der Biomasseanlage Essenheim wurde wieder von zahlreichen Mitgliedern besucht:

Die Diskussion zu den Themen „Saubere Biotonne“ und „Wo bleiben die Ausführungsbestimmungen zur Bioabfallverordnung?!“ zeigte nicht nur das Interesse, sondern auch das fachliche Engagement der Mitgliedsunternehmen in der Region Südwest.

Die anschließende Betriebsbesichtigung in der Biomasseanlage Essenheim war für alle Anwesenden höchst spannend. Vielen Dank in diesem Zusammenhang auch an die Verantwortlichen der Veolia Umweltservice West GmbH für die interessante Führung auf der Anlage.

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Nachhaltigkeitsprojekt erfolgreich abgeschlossen

03.10.2013 von Helmut Strauß

Unter dem Titel „Analyse der Nachhaltigkeit der Kompostverwertung in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland“ hat der Lehrstuhl für Nachhaltige Entwicklung der Universität des Saarlandes im Auftrag der RGK Südwest eine umfangreiche Projektstudie zur Kompostproduktion und -verwertung in der Region Südwest vorgelegt. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Produktion von Kompost aus biogenen Abfällen ein hervorragendes Beispiel für eine Nachhaltige Entwicklung ist.

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Anna Maria Currin   Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne

‚Die von Prof. Dr. Dr. Olaf Kühne und seiner wissenschaftlichen Mitarbeiterin Anna Maria Currin, M.A. bearbeitete Studie beruht auf folgender Definition einer nachhaltigen Entwicklung: „Unter nachhaltiger Entwicklung ist eine Entwicklung zu  verstehen, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen und ihren Lebensstil zu wählen“ (Umweltbundesamt 2002, auf Grundlage des Brundtland-Berichts 1987). Die Herangehensweise an das auch für den Lehrstuhl der Saarbrücker Universität neue Thema Kompost beinhaltete zunächst die Auswertung verschiedenster Literaturstudien zur ökologischen Bedeutung von Kompost, insbesondere hinsichtlich seines Einsatzes in der Landwirtschaft sowie im Garten-und Landschaftsbau. Diese -Auswertung wurde mit dem Besuch verschiedener Kompostierungsanlagen verbunden, die neben den unterschiedlichen Techniken der Kompostierung  auch unterschiedliche Verwertungswege aufzeigen konnten. Daneben wurde  der jeweilige Stand des Projektes während der fast einjährigen Bearbeitungszeit vom August 2012 (Auftragsvergabe) bis Juli 2013 (Vorlage des Endberichtes) auf den Mitgliederversammlungen der Region im Herbst 2012 und Frühjahr 2013 vorgestellt und ausführlich diskutiert, begleitet ebenfalls von intensiven Gesprächen mit dem Vorstand der Region. Ergänzt wurde die Studie durch eine gezielte Mitgliederbefragung in der Region zu den verschiedenen Aspekten einer nachhaltigen Entwicklung und zu Aufgabenstellungen der Gütesicherung.

Aus den Ergebnissen:

Die ökonomische Dimension einer Nachhaltigen Entwicklung umfasst wirtschaftliche Faktoren. Für die Mitgliedsbetriebe der Gütegemeinschaft ist kennzeichnend, dass Zulieferer von Bioabfall und Abnehmer von Kompost aus der Region um das jeweilige Werk liegen. Die ökonomische Nachhaltigkeit zeigt deutlich, dass die Kompostwerke wichtige Partner in der regionalen und lokalen Wertschöpfungskette sind. Das regionale Einzugsgebiet (Anlieferung der Grün- und Bioabfälle und Abgabe der Kompostprodukte) beträgt durchschnittlich 50 Kilometer. So kann sichergestellt werden, dass Kompost als wertvoller Rohstoff in der regionalen Landwirtschaft genutzt wird und so einen Beitrag zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit leistet.

Wer mehr wissen möchte, kann sich auch die Kurzfassung des Endberichtes, den Flyer sowie die Pressemitteilung dazu anschauen bzw. auch downloaden: